Biografie

Angefangen hat alles damit, das  Lena zu ihrem 18. Geburtstag von einer Freundin Karten für TV Total geschenkt  bekommen hat. Um zu gucken, wann welche Promis kommen ging sie auf die TV Totalseite, wo sie von "Unser Star für Oslo" erfährt. Da sie schon immer gerne singt und mal die Meinung eines Experten dazu hören möchte fährt sie zum offenen Casting nach Köln, erzählt aber niemandem davon, weil sie nicht einmal selbst daran glaubt in die Liveshows zu kommen.

Doch es klappt: Sie wird tatsächlich in die 1. Liveshow eingeladen und einige Wochen später steht und singt zum ersten mal auf einer Fernsehbühne. Obwohl ihr Lied "My Same"  (von Adele) nich bekannt ist verzaubert  sie alle: egal ob zu Hause oder in der Halle - alle sind in ihren Bann gezogen.

Und so ging es weiter  Woche für Woche, Show für Show  und ohne richtig begreifen zu können was da geschah gewann sie mit "Satellite" USFO.

Doch dann ging der Trubel erst richtig los! Die eine Show jagte die andere, zwischendurch noch tausende Interviews und Pressekonferenzen. Innerhalb einer  Woche entstand ein komplettes Album ("My Casetteplayer") und sie gelangte gleichzeitig mit allen ihrer drei Finalsongs in der Top 5 der Singelcharts. Keine Zeitung ging mehr ohne Berichte von Lena aus den Redaktionen. Ganz Deutschland war Lenafiziert.

Und während diesem ganzen Stress schrieb sie noch ganz nebenbei ihr Abitur.

Am 22. Mai 2010 ging es für Lena und den Rest der Gruppe nach Oslo. Dort ging  es wieder zu Proben, Auftritten, Interviews, Talkshows und ähnlichem. Und in dieser so vollgepackten Woche gab es noch etwas zu feiern: Ihren 19.Geburtstag (am 23.05.)! Dazu wurden ihr zwar von den anderen Teilnehmern viele Ständchen gesungen, aber viel Zeit zum Feiern war natürlich nicht, denn schon 6 Tage später war der große Abend gekommen: Der Eurovision Song Contest 2010.

Als Startnummer 22 betritt Lena die große Bühne, die von den Fernsehern aus von über 100.000.000 Menschen verfolgt wurde. Im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern, die oft mit viel Pyrotechnik und sonstigen Effekten auftritten, stand Lena scheinbar fast verlassen und nur mit ihren vier Backings auf einer lehren Bühne. Doch sobald sie began zu singen änderte sich das! Mit ihrer offenen und fröhlichen Art füllte sie die ganze Halle aus. Ab diesem Moment war es nicht mehr nur noch Deutschland, was vezaubert war sondern ganz Europa.

 

30. Mai 2010. Es ist 1 Uhr, 20 Minuten und 40 Sekunden als in der ARD die Fanfare der „Tagesschau“ erklingt und Nachrichtensprecher Jan Hofer die Zuschauer begrüßt. «Guten Morgen, meine Damen und Herren, beim Eurovision Song Contest gibt es nach 28 Jahren wieder einen Sieg für Deutschland. Lena Meyer-Landrut gewann mit dem Titel Satellite. Die 19-Jährige setzte sich in Oslo im Finale klar gegen Sänger und Bands aus 24 anderen Ländern durch. Das war zuletzt im Jahr 1982 Nicole mit Ein bisschen Frieden gelungen.»

 

 

Und  dann würde das war, was vorher zwar von vielen gehofft, aber von keinem erwartet wurde: Deutschland bekam die einen 12 Punkte nach den anderen und setzte sich mit ihren letztendlich 246 Punkten deutlich von den anderen Ländern ab! Lena gewann den Eurovision Song Contest 2010 und lies damit eine ganze Nation ausrasten! Nach 28 Jahren holte sie den Sieg endlich wieder nach Deutschland.

Seit dem Triumph in Norwegen hat sich Lenas Leben vollkommen verändert. Interviewanfragen aus In- und Ausland und Autogrammwünsche ihrer Fans gehören inzwischen ebenso zu ihrem Alltag wie Konzerte und Preisverleihungen. Mit diesem neuen Leben kommt sie aber bestens zurecht. «Besonders wenn ich wieder zu Hause bin, kann ich relativ schnell abschalten. Sicher, man entwickelt gewisse Techniken und kleine Tricks, doch richtige Relax-Rituale habe ich nicht», sagt sie.

 

 

Und durch ein einfaches Rumgekasper vor Lenas Auftritt kam es dazu, dass Stefan Raab bei der nächsten Pressekonferenz bekannt gab, dass Lena Ihren Titel nächstes Jahr im eigenen Land verteidigen wird.

Lenas Trophäenschrank in ihrer ersten eigenen Wohnung in Köln füllt sich indes von Monat zu Monat: SWR 3 zeichnete sie beispielsweise 2010 als Newcomerin des Jahres aus, die Jury der Goldenen Henne als «Charme-Botschafterin», zwei EinsLive-Kronen (beste Single, beste Künstler/In) und die Zeitschrift «Hörzu» verlieh ihr am 5. Februar 2011 als „Bester Musik-Act national“ eine Goldene Kamera.

Doch auch nach ihrem Sieg würde es nicht viel ruhiger um die 19jährige: Promotage in verschiedenen Städten Europas, Autogrammstunden, Fernsehauftritte und Preisverleihungen.

Lenas Trophäenschrank in ihrer ersten eigenen Wohnung in Köln füllt sich indes von Monat zu Monat: SWR 3 zeichnete sie beispielsweise 2010 als Newcomerin des Jahres aus, die Jury der Goldenen Henne als «Charme-Botschafterin», zwei EinsLive-Kronen (beste Single, beste Künstler/In) und die Zeitschrift «Hörzu» verlieh ihr am 5. Februar 2011 als „Bester Musik-Act national“ eine Goldene Kamera.

Und kaum ein Jahr später ging eis auch schon wieder los mit dem nächsten Event. Es startet die "Mission Titelverteidigung", die in Düsseldort stattfinden wird.

In der Show "Unser  Song Für Deutschland" stelle Lena alle 12 Song ihres neues Albums "Good News" vor, aus dem das Puplikum entscheiden konnte, mit welchem Song sie beim Eurovision Song Contest antreten wird. «Auf Good News sind exakt die Lieder, die mir aus einer Riesenauswahl an Songs und Demos am besten gefallen haben. Sie sind von zahlreichen deutschen und internationalen Produzenten eingeschickt worden. Ich habe mit Stefan und dem Team stundenlang in Abhörsessions zusammengehockt. Im September haben wir angefangen, im Dezember stand das Grundgerüst, und wir haben alles aufgenommen», so Lena.

Die Produktion reicht vom klavierlastigen Titelsong, der etwas Jazz-Flair verströmt, und dem funkigen «Mama Told Me» (wie «What Happened To Me» von Raab und Lena geschrieben) über die Mitswing-Nummer «Maybe», das leichtfüßige «A Million And One», das mysteriös-elektronische «Taken By A Stranger» oder «I Like You» (Lena: «Ich habe mich dabei gefühlt, als würde ich den Auftakt eines Albums von Norah Jones hören.») und das an Dusty Spingfield erinnernde «A Good Day« bis zur loungigen Nummer «At All». „At All“ stammt von Aloe Blacc, der mit „I Need A Dollar“ einen der großen internationalen Hits 2010 hatte. Lena lernte ihn im vergangenen Jahr bei «TV Total» kennen. „Ich habe ihn einfach gefragt, ob er einen Song für mich schreiben möchte. Irgendwann kam erst das raue Demo, nur Gesang und Piano. Ich fand das sofort super, und wir haben das dann als Song für mich umgesetzt», erinnert sich Lena.

Aus ihren Songs wählten die Zuschauer im Finale zwischen Push Forward und Taken by a Stranger mit sehr hohem Abstand aus das Lena uns mit Taken by a Stranger beim ESC 2011 vertreten soll.

Im April machte sich Lena auf den Weg durch ganz Deutschland: Mehr als 70.000 Fans wollten bei der Lena LIVE Tour dabei sein. Dabei konnte die Hannoveranerin die Konzertbesucher sowohl mit bekannten als auch unbekannten Songs begeistern - und natürlich mit ihrem großen Hit «Satellite».

Und somit ging nach ihrer Tour sofort der ganze ESC-Stress wieder los - nur Im eigenen Land. Und natürlich sind die Erwartungen und somit der Druck für Lena noch höher als Im ersten Jahr. Sie muss den ganzen Tag von einem Interview zum Nächsten hetzen. Da ist es kein Wunder, dass man da etwas die Laune verliert - so auch bei Lena! Doch ihr nimmt man das natürlich doppelt übel und im Gegensatz zu Oslo schreiben die Zeitung nur doch von der "Zicke", die alle anmeckert und unverschämt sei. Dabei ist doch aus sie nur ein Mensch. (Ein halbes Jahr später äußerte sie sich übrigen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zu ihrem Verhalten und zu ihren Gefühlen damals und erlärte, dass sie mit der ganzen Situaltion einfach sehr überfordert gewesen ist, sich bevormundet gefühlt hat und ihr Selbstvertrauen verloren hat, was sich dann arogant dargestellt hat).

Jedenfallst kam es dann zum Tag des Großen ESC-Finales:

Mit einer beeindruckenden Performance von Taken by a Stranger konnte Lena den 10. Platz belegen. Den ersten Platz gewinnen Ell und Nikki aus Aserbaidschan mit dem Beitrag "Running Scared"

Im August 2011 überraschte Lena ihre Fans mit dem Song «What A Man» (Original von Linda Lyndell aus dem Jahre 1968). Der Klassiker ist der Titelsong des gleichnamigen Kinofilms mit Matthias Schweighöfer, den sie bereits bei den gemeinsamen Synchronisationsarbeiten zum Kinofilm «Sammys Abenteuer» kennenlernte, als die beiden die Hauptrollen einsprachen. So ließ Lena sich nicht zweimal bitten, diesen Song extra nur für den Film aufzunehmen. Im Gegenzug spielte Matthias Schweighöfer in dem dazugehörigen Video mit

Der Song «What A Man» ist am 02.09. nicht nur als Single im Handel erschienen, sondern auch auf der Platin Edition des Albums «Good News» vertreten sein. Dieses limitierte Digipack erschient am 16. September 2011. Neben den bekannten Tracks des Albums befindet sich auf der Platin-Edition jede Menge Bonus-Material, das bislang so nirgends erhältlich war: So natürlich die neue Single «What A Man» und der Song «Who´d Want To Find Love», den Lena erstmalig auf ihrer Tour im April dieses Jahres präsentierte. Weitere Bonus-Titel sind die Live-Versionen der Songs «I Like To Bang My Head»,«Good News», «Taken By A Stranger», «Satellite» und «New Shoes».

Lena beim Echo 2012
Lena beim Echo 2012

Ende des Jahres wurde es zwar scheinbar etwas ruhiger um Lena, aber man konnte sie zum Beispiel beim MTV Music Award in Belfast oder wieder bei der 1Live Krone sehen und sie arbeite schon viel an ihrem neuen Album, was man wie viele andere Kleinigkeiten in ihren Tweets lesen konnte (ja seit dem 02.09. Twittert sie!).

Auch im nächsten Jahr ging es erstmal mit Events wie dem Echo oder dem Deutschen Filmpreis weiter und natürlich mit "Unser Star Für Baku", wo sie oft backstage bei den Kandidaten war und Tipps gegeben hat.

Über Twitter erführ man zu dieser Zeit ebenfalls, dass Lena unter anderem in Schweden, England oder München ihre neuen Songs für das 3. Album schrieb und aufnahm.

Nach scheinbar unendlichem Warten kam dann DIE Nachicht des Sommers: Lena geht auf die erste kleine Promo-Tour für die Presse (und einige Lenaisten) und es wird bekannt gegeben, dass am  21.09.2012 die langerwartete erste Single des ebenfalls "Stardust" heißenden Albums erscheinen wird. Und schon wenige Tage später konnte man genau diesen Song das erst Mal im Radio hören. Einige Wochen später wurde dann das am 07.09.2012 veröffentlichte Musikvideo für Stardust in  der  Wüste Spaniens gedreht. Bald bekam mann immer längere Hörproben für alle Songs des Albums und auch mal das ein oder andere ganze Lied zu hören.

In den darauf folgendem Wochen trat sie auf verschiedenen  Festivals und in Shows auf und es fogte wieder eine Radio-Promo-Tour, bei der man nach  einer Weile kaum mithalten konnte. Teilweise bis zu 5 Auftritte am Tag, aber trotzdem ist sie immer super gut drauf.

Als am 12.10.2012 endlich das gesammte Album (außerdem noch eine auf  1000 Exemplare  limitierte Handsignierte Vinyl und eine Deluxe Edition) auf den Markt kam gab es gleich noch einmal "Better News": Die Daten und Orte für die im April 2013  stattfindende Club-Tour wurden bekannt  gegeben.